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Susanne Krone

Sozial. Gerecht.
Frieden. Für alle!

Susanne Krone
DIE LINKE.
Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
Martinstraße 1/1A
19053 Schwerin

Telefon: 0385 76 03 810
Fax: 0385 76 03 819

susanne.krone@die-linke-mv.de

Geboren: 1965
Beruf: Leitung Fachbereich Wohnen bei der Lebenshilfe Rostock gGmbH

Allen Menschen soll ein sinnerfülltes, gleichberechtigtes Leben möglich sein. Das schließt für mich ein, dass Menschen für gleichwertige Arbeit den gleichen Lohn erhalten und dass es keine Niedriglohnbeschäftigung mehr gibt. Stattdessen soll es allen gleichermaßen möglich sein, am kulturellen und politischen Leben teilzunehmen und ihre Umgebung aktiv mit zu gestalten. Diese Forderung beziehe ich nicht nur auf die 10-15% der Menschen in M-V, die körperlich oder geistig behindert sind. Durch Nachteilsausgleiche könnte auch ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht werden. Ich bin vielmehr überzeugt, dass Inklusion stets allen Menschen dient, denn jeder kann davon profitieren, wenn unsere Umwelt durch einen Abbau von Hürden in unterschiedlichster Form zugänglicher wird.

Inklusion bedeutet also nicht nur, an entsprechenden Stellen des Bürgersteigs den Bordstein abzusenken. Inklusion ist auf alle Lebensbereiche zu beziehen und durch verschiedenste Maßnahmen zu verwirklichen. So gilt es etwa für den Bereich der Arbeit ein Rahmenprogramm zur Beschäftigung zu erarbeiten, das auch für Menschen mit Behinderung attraktive Berufswege definiert. Für Arbeitgeber müssen hingegen mehr Anreize geschaffen werden, auch Menschen mit Behinderung zu beschäftigen.

In Bezug auf Gesundheit und Pflege gilt es natürlich vor allem, barrierefreie Arztpraxen zu schaffen. Ebenso wichtig ist aber, dass auch in der Fläche Krankenhäuser erhalten bleiben und ein gutes Transportmanagement gewährleistet wird. Und nicht zuletzt bedeutet Inklusion natürlich Barrierefreiheit: Es sollte als verbindliche Vorgabe in der Landesbauverordnung verankert werden, dass jedes Bauwerk barrierefrei zu errichten ist. Zudem benötigen wir einen Leitfaden für die Umsetzung eines barrierefreien Straßenraums. Dieser muss beinhalten, dass der ÖPNV auch in den Landkreisen bis spätestens zum 1. Januar 2022 barrierefrei umzusetzen ist. Auch Anrufbusse und -taxen soll es wieder geben! Es ist viel zu tun!

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